21 Jan 16

Geräte-Monitoring für mehr Effizienz – KNORR-Bremse steuert seine Druckprozesse zentral

Der global aufgestellte Konzern KNORR-Bremse AG suchte 2013 ein besseres System zur Verwaltung, Überwachung und Steuerung seiner Druckprozesse. Der Dokumenten-Output in den 20 europäischen Niederlassungen sollte sicherer, transparenter und effektiver sowie zentral aus der Hauptverwaltung in München administriert werden. KYOCERA Document Solutions entwarf ein überzeugendes Konzept, das in nur neun Monaten realisiert wurde.

Heterogene Druckerlandschaft war intransparent, ineffektiv und teuer

Der Hersteller von Bremsen für Schienen- und Nutzfahrzeuge stand vor der Herausforderung, seine Druckerflotte aus vielen verschiedenen Systemen unterschiedlicher Hersteller neu aufzustellen. Die alten Strukturen verursachten hohe Betriebskosten für Wartung, Verbrauchsmaterialien und Lagerung. Ein weiteres Problem war die Dokumentensicherheit. In nur wenigen Niederlassungen schützte eine Print-&-Follow-Lösung die Druckprozesse. Eine standortübergreifende und zentrale Überwachung und Steuerung war nicht möglich. Lothar Kittel, Director Global IT Business Service bei KNORR, wollte Einspar- und Optimierungspotenziale aufdecken und Transparenz herstellen. Mit dreizehn Dienstleistern bestanden Verträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und Bedingungen. Deshalb wollte er auch die Service-Level-Vereinbarungen straffen und einheitliche Serviceprozesse einführen. Mit einem neuen Output-Management sollten zudem Ausfallzeiten minimiert werden, um damit die Produktivität zu steigern.

900 KYOCERA-Drucker und KYOfleetmanager schaffen Transparenz

Das KYOCERA-Team entwickelte zusammen mit Lothar Kittel sowie der Einkaufsabteilung das neue Konzept. In Workshops, Projektmanagementsitzungen sowie „Proofs of Concept" vor Ort entstand eine moderne Drucker- und Kopiererlandschaft, in deren Zentrum heute 900 KYOCERA-Multifunktionsdrucker, die Print-&-Follow-Lösung KYOcontrol und der KYOfleetmanager stehen. Über diese cloudbasierte Anwendung steuert die IT-Abteilung in München die Druckerverwaltung. Der KYOfleetmanager bezieht über Standardschnittstellen aus den Geräten die Anzahl der gedruckten Seiten, Verbrauchsdaten, Füllstände und den Zustand von Verschleißteilen. Alle Stör- oder Statusmeldungen der Systeme fließen in der „Software as a Service" zusammen und bieten hochaussagekräftig über eine gut strukturierte sowie intuitiv steuerbare Benutzeroberfläche alle notwendigen Informationen. Dort lassen sich je nach Einstellung verschiedene Handlungsoptionen auslösen. Geht lediglich der Toner zur Neige, bestellt der KYOfleetmanager just in time die passende Kartusche. So wird der Toner immer erst dann ausgetauscht, wenn er weniger als 5 Prozent Resttoner enthält, und nicht früher. Muss beispielsweise wegen einer schadhaften Fixiereinheit ein Servicetechniker ausrücken, erhält der zuständige Servicepartner eine Benachrichtigung per E-Mail. Voraussetzung für die automatisierte Bestellung und Benachrichtigung der Servicepartner ist lediglich, dass die entsprechenden Dienstleister und Lieferanten einmal in das System eingepflegt wurden. Abhängig von der Störungsmeldung werden zuständige Mitarbeiter in der IT oder eingepflegte externe Servicemitarbeiter benachrichtigt. Liegt vor Ort beispielsweise ein Treiberproblem vor, wird entweder der interne IT-Mitarbeiter oder ein SAP-Spezialist in die Problemlösung eingebunden.

KNORR-Bremse AG spart bis zu 25 Prozent

Auch die Service-Level-Vereinbarungen wurden standardisiert. Ausgewählte KYOCERA-Partner in den neun Ländern garantieren nun eine gleichbleibend hohe Servicequalität. Der Gerätebestand in den europäischen Niederlassungen konnte zu 80 Prozent zentralisiert und standardisiert werden. Im Einsatz sind nur noch zwölf verschiedene KYOCERA-Drucker und nicht mehr 103 verschiedene Modelle von fünf Herstellern. Auch die Kosten für interne Supportleistungen sanken nachhaltig. Die Einkaufsabteilung bei KNORR-Bremse hat nachgerechnet und schätzt die erzielten Einsparungen bei Betrieb und Support der Druckerlandschaft auf bis zu 25 Prozent. Auch Lothar Kittel ist zufrieden. Er konnte alle seine anspruchsvollen Ziele umsetzen. „Das ganze Projekt hat neun Monate gedauert und umfasste 20 Standorte in neun Ländern. Und es war ein Riesenerfolg", lobt der IT-Manager. „Die Teamarbeit zwischen unserer IT-Abteilung, KYOCERA und seinen Partnern an den verschiedenen Standorten war sehr gut. Das war eines der besten Rollouts in der Geschichte unseres Unternehmens."

Allen, die sich selbst ein Bild von dem gelungenen Rollout machen wollen, zeigen wir in unserem Video, wie KORR-Bremse und KYOCERA zusammen höchst erfolgreich die Druckerflotte des international agierenden Bremsenherstellers harmonisiert haben.

Bildunterschrift: Knorr-Bremse AG

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