Die Digitalisierung wird von der überwiegenden Mehrheit der Unternehmen im Logistikbereich als große Chance angesehen: In einer im März 2017 vom IT-Branchenverband Bitkom veröffentlichten Befragung von mehr als 500 Unternehmen mit Logistikprozessen gaben 88 Prozent an, die Digitalisierung positiv zu sehen; nur 11 Prozent sehen ein Risiko. Befürchtet wird beispielsweise, dass Digitalisierung nur für Großunternehmen sinnvoll ist.

Doch was soll eigentlich digitalisiert werden – und was ist dabei zu beachten? Industrie 4.0 und das Internet of Things (IoT) sind die Schlagworte, über die allerorten gesprochen wird. Keine Frage: Hier gibt es viele Ansätze, die auch bei Logistikprozessen vorteilhaft sein werden. Nicht wenige Neuerungen durch digitale Technologien sind vielerorts sogar schon umgesetzt – „Track & Trace“ zum Beispiel. Die Nachverfolgung von Sendungen via Web gehört heute nicht nur bei Paketversendern, sondern auch bei vielen Speditionen und Logistikdienstleistern zum Serviceumfang.

Logistik und der digitale Wandel

Wer weitere Maßnahmen zur Digitalisierung plant, sollte genau abklären, welche Ziele eigentlich erreicht werden sollen. Ist beabsichtigt, den Kunden mehr Serviceleistungen anzubieten? Soll die Lagerhaltung stärker automatisiert werden? Oder ist es das Ziel, interne Abläufe – etwa im Rechnungswesen – weiter zu optimieren?

Ganz gleich, welche Vorhaben oben auf der Agenda stehen, sollte man sich klarmachen, dass Digitalisierungsprojekte nur dann zum Erfolg werden, wenn vorab der Ist-Zustand transparent und verständlich ermittelt wurde. Klären Sie, welche Logistikprozesse vor dem beabsichtigten Digitalisierungsschritt noch einmal überdacht und überarbeitet werden sollten. Stimmen Sie gemeinsam im Projektteam ab, welche Strukturen vorhanden sind und welche Abläufe aktuell gut, zufriedenstellend oder nur mangelhaft funktionieren. Klären Sie nicht zuletzt auch, ob Ihr Digitalisierungsvorhaben ausschließlich intern eingeführt werden soll oder ob andere Unternehmen innerhalb der Lieferkette möglichst miteinbezogen werden sollten.

Prozesse mittels Dokumentenmanagement automatisieren

Ein wesentlicher Hebel, um Prozesse zu automatisieren und die Kommunikation mit den an einem Logistikprozess beteiligten Akteuren zu verbessern, ist das elektronische Dokumentenmanagement. Mit diesem lässt sich der Zugriff, die Bearbeitung und das Auffinden von Informationen erheblich verbessern.

Insbesondere für Logistiker ist dies essentiell. Dadurch lassen sich zum Beispiel LKW besser auslasten und teure Leerfahrten vermeiden. Auch die Beschleunigung bei der Bearbeitung von Anfragen und Aufträgen trägt letztlich zum Erfolg Ihres Unternehmens bei.

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Überdies ist es wichtig, dass Sie Ihre Kunden und deren Wünsche möglichst gut kennen. Durch die Digitalisierung der Prozesse stehen Ihnen alle Informationen zu jedem Ihrer Kunden zeitnah und zentral zur Verfügung. Dadurch können Sie auf einen Blick ermitteln, wer welche Waren und Dienstleistungen erhält und wer zu Ihren treusten Kunden gehört. Auf Basis solcher und ähnlicher Informationen lassen sich dann gezielte Aktionen starten oder Maßnahmen ergreifen, um die Beziehung zu Ihren Kunden nachhaltig zu festigen.

Warum das Dokumentenmanagement gerade für Logistiker ein lohnendes Thema ist, haben wir für Sie in unserem E-Book „Von Artikelnummer bis Zustellung: Wie Sie mit DMS Ihre Logistik verbessern“ zusammengestellt. Sie können es kostenfrei herunterladen.