Durch den Einsatz von Druckern und Multifunktionssystemen von KYOCERA Document Solutions war die Diözese Würzburg in der Lage, ihre Druckkosten um ca. 10 Prozent zu senken. Doch auch die Umwelt profitiert: 15 Tonnen CO2 kompensiert das Bistum über den Einsatz des klimaneutralen KYOCERA-Toners.

Rund 770.000 Katholiken leben im Verantwortungsbereich der Diözese Würzburg, zu der 20 Dekanate sowie über 600 Pfarreien gehören. Damit umfasst das Bistum nahezu die gesamte Region Unterfranken. Für die IT-Prozesse in den Pfarreien bzw. angeschlossenen Einrichtungen, zu denen kirchliche und karitative Dienststellen, Unternehmen, Vereinigungen und Stiftungen des Bistums gehören, zeichnen Michael Seufert und sein Team verantwortlich: Hier kümmert man sich nicht nur um ca. 4.000 PC-Arbeitsplätze, sondern auch um die Dokumenteninfrastruktur. Dabei ist es das Ziel des IT-Bereichs, die internen Abläufe kontinuierlich auf ihre Effizienz hin zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dies gilt natürlich auch für die Druck- und Kopierprozesse.

So waren in den zum Bistum Würzburg gehörigen Einrichtungen über 1.000 Systeme von 15 Herstellern im Einsatz. Der Support der 120 verschiedenen Modelle und die Bereitstellung von Verbrauchsmaterial wie Toner waren durch die Mitarbeiter der IT kaum zu bewerkstelligen. Da es kein einheitliches Servicekonzept gab, verursachte die Flotte zudem hohe Kosten. Weil die Zuverlässigkeit der bereits in die Jahre gekommenen Systeme ebenfalls nicht mehr gegeben war, entschied sich das Bistum dazu, den Gerätepark zu konsolidieren und zu modernisieren. Ziel war es, eine einheitliche Benutzeroberfläche und einheitlichen Service für alle angeschlossenen Einrichtungen zu etablieren.

Alles aus einer Hand

Michael Seufert wandte sich an den KYOCERA-Partner Office- und Kopiermanagement 2000. Der Bayreuther Fachhändler analysierte zunächst die Anforderungen des Bistums in Bezug auf die Druckprozesse und erstellte dann einen detaillierten Roll-out-Plan: Dieser sah den Austausch der heterogenen Flotte durch Systeme aus dem Hause KYOCERA vor.

Statt 120 verschiedener Modelle waren am Ende der Modernisierung nur noch zehn Modelle von einem Hersteller im Einsatz. Dabei handelt es sich neben Schwarzweiß- und Farblaserdruckern auch um A3- sowie A4-fähige Multifunktionssysteme des japanischen Dokumentenmanagement-Experten. Die Mitarbeiter in der Verwaltung und den Pfarrbüros profitieren dabei nicht nur von einer einheitlichen Bedienoberfläche, sondern auch von einer schnellen und einfachen Tonerversorgung. Durch den Einsatz des KYOfleetmanagers übernimmt die Office- und Kopiermanagement 2000 die Fernwartung und liefert Verbrauchsmaterialien bedarfsgerecht. Insgesamt konnten so die Kosten um ca. 10 Prozent gesenkt werden. Durch die einheitliche Treiberoberfläche ist auch der Support der Flotte um ein Vielfaches einfacher geworden.

Klimafreundliches Drucken und Kopieren

Ein wesentliches Kriterium bei der Entscheidung für KYOCERA war das Thema Umweltfreundlichkeit. Hier hatte der japanische Dokumentenmanagement-Experte nicht zuletzt durch seinen klimaneutralen Toner die Nase vorn: Pro gedruckter DIN-A4-Seite entsteht etwa 1 Gramm CO 2. Die pro Toner entstehende Menge an CO2 gleicht KYOCERA durch Investitionen in ein Klimaschutzprojekt in der kenianischen Siaya-Region aus. In dessen Rahmen sollen dort binnen sieben Jahren 41.700 effiziente Haushaltskocher installiert werden.

Das KYOCERA-Klimaprojekt in Kenia: 

So verfügen die meisten Haushalte hier nur über offene Kochstellen, die Holz sehr ineffizient verbrennen. Frauen und Kinder verbringen täglich mehrere Stunden mit dem Holzsammeln. Darüber hinaus verursachen die alten Kocher eine hohe Rußentwicklung, die ein erhebliches Gesundheitsproblem für die Menschen darstellt. Mit den neuen Kochern lassen sich laut myclimate bis zu 50 Prozent des Feuerholzes einsparen und die Rauchemissionen deutlich reduzieren. Da Produktion und Vertrieb der Kocher direkt vor Ort erfolgen, entstehen zudem neue, feste Arbeitsplätze in der Region. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Infrastruktur. Durch den Einsatz des klimaneutralen Toners entlastet die Diözese Würzburg somit nicht nur die Umwelt, sondern tut auch Gutes für die Menschen vor Ort.

Fazit

Entsprechend positiv fällt das Fazit von IT-Leiter Michael Seufert aus: „Wir sind mit der Zusammenarbeit und dem Gesamtkonzept von Office- und Kopiermanagement 2000 bzw. KYOCERA sehr zufrieden. Neben der Kostenreduktion und der vereinfachten Administration freut uns natürlich vor allem der Aspekt des Klimaschutzes und des damit verbundenen Engagements in Kenia: Wir selbst unterstützen ein Partner-Bistum in Tansania und wissen daher, wie wichtig die Förderung der lokalen Infrastruktur in ärmeren afrikanischen Ländern ist.“