Ich weiß etwas, was du nicht weißt – und das soll auch so bleiben: Die Bereitschaft, eigenes Wissen mit anderen Kollegen zu teilen, lässt vielfach zu wünschen übrig. Sehr zum Unwillen der betroffenen Unternehmen, die auf Offenheit und Transparenz setzen. Denn ein funktionierender Austausch von Informationen und Kenntnissen ist eine entscheidende Voraussetzung für die interne Kollaboration.

Vor dem Ziel, im Team durch intelligentes Kompetenz-Management zu optimalen Ergebnissen zu kommen, liegt meist ein steiniger Weg mit etlichen Hindernissen. Während der eine sein Know-how lieber für sich behält, um sich vorteilhaft zu profilieren, befürchtet ein anderer, in der Gruppe als Besserwisser diskriminiert zu werden und Neidgefühle hervorzurufen. Auch Leute, die ihre Fähigkeiten überschätzen oder eifersüchtig darauf bedacht sind, nichts von ihren Erfahrungen abzugeben, gehören zu den Personen, die eine effiziente Zusammenarbeit erschweren.

Technik bringt Hilfe

Zur praktischen Umsetzung von Kompetenz-Sharing steht eine Vielzahl von technischen Tools zur Verfügung, die von den Mitgliedern eines Teams konstruktiv genutzt werden sollten. Dafür ist es notwendig, stationäre und mobile Endgeräte, Anwendungen und Dienste in die vorhandene IT-Infrastruktur einzubinden. Ebenso zählen virtuelle Projekträume mit der Option eines zentralen Dokumenten-Managements dazu. Hier lassen sich alle erforderlichen Unterlagen ablegen, verwalten und bei Bedarf abrufen. Damit verfügt jeder im Team jederzeit über den gleichen aktuellen Wissensstand, was die Zusammenarbeit erheblich erleichtert und beschleunigt. Unendlich lange und kaum noch nachzuvollziehende E-Mail-Ketten fallen damit ebenso weg wie das Versionen-Chaos bei Dokumenten. Jeder kann mit allen für das Projekt bedeutenden Daten arbeiten, Änderungen sind sicht- und nachvollziehbar – kurz, Collaboration-Tools machen allen Beteiligten das Leben und nicht zuletzt die Arbeit leichter. Sind die Mitarbeiter entsprechend geschult worden, wird es kaum noch Argumente wider Kompetenz-Sharing im Team geben können.

Mit Argumenten überzeugen

Doch um die vielen Vorteile der Collaboration-Tools auszuschöpfen, müssen sie erst einmal von den Mitarbeitern genutzt werden. Aufgabe muss daher sein, aus Einzelkämpfern ein Team zu bilden, das die gemeinsame Sache über eigene Interessen stellt. Doch ohne Anreiz gibt es wenig Motivation, sich auf dieses kooperative Verhalten einzulassen. Also sind überzeugende Argumente gefragt wie beispielsweise diese:

  • Durch den Wissenstransfer im Team werden sämtliche Beteiligten klüger. So finden sie Problemlösungen meist schneller als selbsternannte Experten im Unternehmen oder Vorgesetzte, die angeblich sowieso alles besser wissen. Das sorgt nicht nur für Stolz in der Mannschaft, sondern auch für Anerkennung im Unternehmen.
  • Kommunikation und Interaktion sind ideale Instrumente, um Neues zu lernen. Unverzichtbar für jeden, der beruflich weiterkommen will.
  • Wer mit anderen in einem Boot sitzt, kann mehr erreichen als jemand, der allein gegen den Strom rudert. Deshalb stehen die Chancen gut, im Team ein wirklich wichtiges Vorhaben zu realisieren. Zum Beispiel einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen oder eine bedeutsame Innovation zu entwickeln.
  • Teamwork macht einfach Spaß. Weil es dem Wir-Gefühl gut tut, Herausforderungen gemeinschaftlich zu meistern.
  • Ein Team arbeitet weitgehend unabhängig, ist frei in seinen Entscheidungen bei der Suche nach Lösungen und verfügt über ein großes kreatives Potenzial. Dies gewährleistet ein Höchstmaß an Flexibilität, um auf Unvorhergesehenes ergebnisorientiert reagieren zu können.

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